Archiv der Kategorie: Gewerkschaft/Arbeiterkammer

Europa braucht einen Kurswechsel

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Der ÖGB steht für ein soziales Europa, das sich nicht ausschließlich über eine rigorose Sparpolitik (Austerität) definiert.

Die strikten Auflagen der Troika (VertreterInnen der Europäischen Zentralbank, des Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Kommission) haben wesentlich zu der humanitären Katastrophe beigetragen, die wir jetzt in Griechenland beobachten können. Fast drei Millionen Menschen haben keine Krankenversicherung. Ein Drittel der Bevölkerung lebt in Armut und wurde seiner sozialen Sicherheit beraubt. Die Bedingungen, unter denen die finanziellen Hilfen für Griechenland gewährt werden sollten, haben die Bezeichnung »Reform« keinesfalls verdient. Während mit hunderten Milliarden Euro Banken gerettet und Börsen gestützt wurden, wurden Millionen Jobs gestrichen, Pensionen und Löhne gekürzt und das Sozialsystem ausgehungert. In die Kollektivvertragshoheit wurde massiv eingegriffen und Mindestlöhne de facto außer Kraft gesetzt.

Das eindeutige Votum der griechischen Bevölkerung ist auch ein Votum gegen den sozialen Kahlschlag. Mittlerweile geht es längst nicht mehr nur um die Zahlungsunfähigkeit Griechenlands, sondern um die Zukunft des Projekts Europa.

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GPA-djp Regionalforum wählt neues Präsidium

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gpalogoAm Dienstag, den 28. April fand in Vösendorf das inzwischen 4. Regionalforum der GPA-djp Nö statt. Dabei wurde der ZBRV der NöGKK Michael Fiala in seiner Funktion als Vorsitzender bestätigt. BRV Michaela Gratzer, die schon am Vortag ins Frauenpräsidium gewählt wurde, erhielt bei ihrer neuerlichen Wahl ins Landespräsidium unglaubliche 100% aller Delegiertenstimmen. GPA-djp Vorsitzender Wolfgang Katzian und Bundesgeschäftsführerin Dr. Dwora Stein gratulierten zur Wahl.

KatzianFür uns BetriebsrätInnen ist die GPA-djp insbesondere in Zeiten wo über eine Standortverlegung des RW nachgedacht wird, ein besonders wichtiger Partner. Zur Zeit analysieren ExpertInnen der GPA-djp das Ergebnis der vertieften Machbarkeitsstudie. Wir werden im Rahmen einer Betriebsversammlung im Juni ausführlich berichten! 

Übrigens, in den nächsten Wochen findet in der gesamten AUVA eine GPA-djp Werbeaktion statt. Wir laden alle KollegInnen, die noch nicht Mitglied sind ein, sich schon jetzt über die Vorteile einer GPA-djp Mitgliedschaft zu informieren. – Gewerkschaft ist schließlich mehr als nur der beste Rechtsschutz am Arbeitsplatz!

Du willst sofort Mitglied werden?

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DIE GRÖSSTE STEUERREFORM SEIT 40 JAHREN….

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… ist geschafft und bringt eine spürbare Entlastung von 5 Milliarden Euro, die vor allem den kleinen und mittleren Einkommen zugute kommt!  So bleiben z. B. bei einem Einkommen von monatlich 2.100 Euro im Jahr 900 Euro mehr im Börsel – die Lohnsteuer reduziert sich um 30 Prozent!

Wie hoch dein eigener Vorteil ist, kannst du hier berechnen

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Insgesamt haben mehr als 882.000 Menschen – davon rund 150 Personen vom Weißen Hof – diese Kampagne mitunterstützt – dafür ein herzliches Dankeschön!

Weitere Links:
http://www.lohnsteuer-runter.at/
http://www.arbeiterkammer.at/interessenvertretung/lohnsteuersenken/FAQs_zur_Steuerreform.html

 

 

AKNÖ-Bibliothek: 1.000 neue LeserInnen

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Die digitale Bibliothek der AKNÖ ist seit 1. Jänner dieses Jahres online und hat mit ihrem breiten Angebot bereits 1.000 neue LeserInnen angezogen. Rund 15.000 unterschiedliche Bücher sowie zusätzlich eine große Auswahl an Journalen und Zeitschriften stehen zur Verfügung. Sie sind in allen gängigen Formaten verfügbar: Auf PC, e-Reader, Tablet und Smartphone. Und das kostenlos. NiederösterreicherInnen können sich einfach registrieren lassen und dann digitale Bücher ausleihen.

Der Zugang ist bewusst einfach gehalten, erklärt AKNÖ-Direktor Helmut Guth.
 „Die Registrierung ist mit drei Clicks erledigt. Sofort nach der einmaligen Anmeldung können die LeserInnen bequem online Bücher ausleihen. Wenn die nötigen Voraussetzungen erfüllt werden, wird man innerhalb von 14 Tagen dauerhaft freigeschaltet. Damit bieten wir einen hürdenlosen Zugang zu Wissen und Kultur“.

Technische Informationen, Nutzungsbedingungen, e-Readers im Test u. v. m.
sind unter noe.arbeiterkammer.at/digitalebibliothek zu finden.

Rückfragehinweis:
AKNÖ-Bildungsabteilung, Martina-Maria Kraupa
Tel. 01/58883-1964


AK-Bilanz: 1,4 Millionen für Niederösterreichs KonsumentInnen

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Knapp 1,4 Millionen Euro hat der AKNÖ-Konsumentenschutz im Vorjahr für die NiederösterreicherInnen erkämpft. Rund 43.000 KonsumentInnen ließen sich zu Problemen rund um Finanzdienstleistungen, Wohnen, Handy und Internet beraten. AKNÖ-Präsident Markus Wieser fordert für 2015 Kostensenkungen bei Finanzdienstleistungen sowie eine echte Mietrechtsreform.

Mehr unter http://noe.arbeiterkammer.at/service/presse/KS_2015.html

1. Kollektivvertragsrunde für die Beschäftigten in der Sozialversicherung

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BR-Info, Gewerkschaft/Arbeiterkammer veröffentlicht.

Darfs-a-bisserl-mehr-sein1 Liebe Kollegin, lieber Kollege!

Die 1. Verhandlungsrunde für die Beschäftigten in der Sozialversicherung hat heute (28.11.) stattgefunden. Dabei wurde das Forderungsprogramm der GPA-djp und VIDA (s. unten) übergeben.  Für die AUVA ist von der gpa-djp ua. ZBRV Wolfgang Gratzer, für die Verwaltungsberufe der Eigenen Einrichtungen BRV Michaela Gratzer und von der VIDA BRV Reinhard Niedermaier zu den Kollektivvertragsverhandlungen entsandt. Ebenfalls mit im Team ist BRV-Stv. Dr. Siegi Linder. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gab es konstruktive Gespräche und die Verhandlungen werden am 4. Dezember 2014 fortgesetzt.

Im Einzelnen werden folgende Änderungen vorgeschlagen:

1. Bezugsrecht
Realerhöhung der Bezüge unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Lage und der erbrachten Leistungen der letzten 12 Monate, der Gebarungssituation der Sozialversicherungsträger, der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung sowie der Lohn und Gehaltsabschlüsse in den großen Wirtschaftsbereichen.

2. Rahmenrecht
Qualitative und nachhaltige Weiterentwicklung des Rahmenrechtes in den Bereichen:

  • Rahmenrecht,
  • Bezugsrecht sowie
  • Zulagenrecht

3. Fortführung folgender, bereits vereinbarter Arbeitsgruppen im Jahr 2015

  • Dienstrecht neu
  • Arbeitsgruppe Aus- und Weiterbildung
  • Bezugsrecht
  • Veränderungen im Zulagenrecht der Gesundheitsberufe
  • Datenschutz in der Sozialversicherung
  • Anpassungen an das KAZG.

4. Sämtliche Änderungen sollen mit 01.01.2015 in Kraft treten.

Wir werden über den Verlauf der Kollektivvertragsverhandlungen und die Ergebnisse laufend informieren und stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung!

An dieser Stelle bedanken wir uns auch sehr herzlich bei allen Gewerkschaftsmitgliedern für ihre Unterstützung und freuen uns auch auf DEINE Mitgliedschaft! – jetzt Mitglied werden


Arbeiterkammer/Nö bekennt sich zum Standort Weißer Hof!

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Das wurde in der vom 10. – 11. November abgehaltenen AK/Nö Vollversammlung in Stockerau deutlich. Aus dem seitens der AUVA BetriebsrätInnen erarbeiteten ZBR Positionspapier zur Beitragssenkung und zur Zukunft der Eigenen Einrichtungen der AUVA wurden gleich 2 Anträge an die AK/Nö Vollversammlung formuliert. Dabei geht es einerseits nicht nur um das Bekenntnis der Arbeiterkammer zur Beibehaltung und Ausbau von Unfallheilbehandlung und Rehabilitation innerhalb der AUVA, sondern auch ganz konkret um den Erhalt des Standortes Weißer Hof!

In einem weiteren Antrag wurden die finanzielle Sicherstellung der AUVA und der gleichzeitige Ausbau der Prävention von arbeits- und berufsbedingten Erkrankungen gefordert. Nach ausführlicher Diskussion wurden beide Anträge – wie zuvor auch schon im Zentralbetriebsrat – über alle Fraktionen hinweg einstimmig beschlossen.

wieserAK/Nö Präsident Markus Wieser

Niemand geringerer als AK/Nö Präsident Markus Wieser persönlich stellte sich in Folge einer Aussprache mit den beiden Weißen Hofer Kammervorständen Michaela Gratzer und Reinhard Niedermaier und ZBRV Wolfgang Gratzer, vollinhaltlich hinter das ZBR-Positionspapier „Zukunft von Unfallheilbehandlung und Rehabilitation“ und betonte die ideale Lage des RZ Weißer Hof in Grünruhelage und dennoch in unmittelbarer Nähe zum Ballungsraum Wien.

Die Anträge, die österreichweit von AUVA ZentralbetriebsrätInnen in nahezu allen Länderkammern eingebracht worden sind, wurden zwischenzeitlich auch von den AK Vollversammlungen Steiermark, Salzburg, Oberösterreich und Kärnten beschlossen und sollen nach Beschlussfassungen von weiteren Ländern der Bundesarbeiterkammer und in weiterer Folge dem Bundesministerium für Gesundheit vorgelegt werden.

In einer ersten Stellungnahme sieht sich ZBRV Wolfgang Gratzer in den Forderungen des ZBR gestärkt und betont, dass man seitens der Belegschaftsvertretung mit allen zur Verfügung stehenden gewerkschaftlichen Mitteln zur Durchsetzung dieser Positionen vorbereitet sei.

Ein weiterer Schwerpunkt der Kammervollversammlung in Stockerau war die Unterstützung zur Umsetzung des ÖGB Modells zur Lohnsteuersenkung. Darüber hinaus beschäftigte sich das ArbeitnehmerInnenparlament u.a. mit dem AK Budget 2015 und konkreten Forderungen zur Bildungspolitik.

Zum Nachlesen hier die beiden  Anträge AK_Weißer Hof  und AK_Sozialversicherung, aber auch alle weiteren 63 Anträge / Resolutionen sowie das ZBR Positionspapier „Die Zukunft von Unfallheilbehandlung und Rehabilitation“, können sehr gerne im BR-Ang Büro angefordert werden bzw.

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Lohnsteuer runter: Offizielles Endergebnis

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Liebe Unterstützerin! Lieber Unterstützer!

Im ÖGB-Bundesvorstand wurde am 30. Oktober das offizielle Endergebnis unserer Unterschriftenaktion „Lohnsteuer runter!“ präsentiert: 882.184 Menschen unterstützen unsere Forderung nach einer spürbaren Lohnsteuerentlastung. Unser allergrößter Dank an all jene, die unterschrieben haben.

Unseren großen Erfolg versuchen nun einige politische Gruppierungen für ihre Interessen zu vereinnahmen und die Bereitschaft der Bundesregierung zu einer Steuerreform auszunutzen. Statt einer Lohnsteuersenkung für ArbeitnehmerInnen und PensionistInnen wollen sie Einzelinteressen bedienen und etwa weitere Steuerbegünstigungen für Unternehmer einführen. Außerdem erteilen wir Vorschlägen, mit denen ArbeitnehmerInnen erst recht wieder belastet werden, eine klare Absage. Auch die Steuerbegünstigung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie für Zulagen, Zuschläge etc. muss unverändert bleiben.

Der ÖGB-Bundesvorstand fordert daher mit seiner heute beschlossenen Resolution die Regierung auf, das ÖGB/AK-Modell so rasch wie möglich umzusetzen. Die Menschen in unserem Land müssen spürbar von niedrigeren Steuern auf Arbeit profitieren. Die Steuerreform muss dabei so gestaltet werden, dass die ArbeitnehmerInnen sich die Lohnsteuersenkung nicht indirekt selbst bezahlen.

Die Resolution im Wortlaut gibt es in Kürze unter: www.oegb.at

Jetzt liegt’s an der Regierung!

Mitte November 2014 werden wir der Regierung die Unterschriften überreichen. Mit einer klaren Botschaft. Die Verhandlungen zu einer Lohnsteuerreform können nur ein Ergebnis haben: Eine spürbare und nachhaltige Lohnsteuerentlastung für ArbeitnehmerInnen und PensionistInnen. Wir bleiben dran und machen weiter Druck. Unsere Kampagne endet dann, wenn die ArbeitnehmerInnen und PensionistInnen netto endlich mehr Geld haben.

Mit gewerkschaftlichen Grüßen Erich Foglar Präsident des ÖGB

P.S.: Informationen zum ÖGB/AK-Modell unter www.lohnsteuer-runter.at