Kategoriearchiv: Gewerkschaft/Arbeiterkammer

GUTE ARBEIT VERDIENT GUTE GEHÄLTER!

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BR-Info, Gewerkschaft/Arbeiterkammer veröffentlicht.

KOLLEKTIVERTRAGSVERHANDLUNGEN 2027

GUTE ARBEIT VERDIENT GUTE GEHÄLTER!

Erste KV-Verhandlungsrunde: Voller Fokus auf unsere Gehälter!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 22. September 2026 hat die erste Runde der Kollektivvertragsverhandlungen für die Sozialversicherung stattgefunden. In einer sachlichen Atmosphäre wurden die gegenseitigen Forderungen ausgetauscht und kurz erläutert.

Hier sind die wichtigsten Kernpunkte für euch im Überblick:

  • Fokus auf Gehalt & Pensionen: Wir als Arbeitnehmervertretung fordern eine nachhaltige Erhöhung der Löhne und Gehälter sowie eine Pensionsanpassung für das Jahr 2027. Basis dafür sind eure starken Leistungen der letzten 12 Monate, die anhaltende Inflation, der spürbare Belastungsanstieg und die prekäre Personalsituation.
  • Keine Rahmenrechtsforderungen unsererseits: Um uns voll und ganz auf die Gehaltserhöhungen zu konzentrieren, haben wir dieses Jahr bewusst auf Forderungen zum Rahmenrecht verzichtet.
  • Keine Verschlechterungen: Während die Arbeitgeber ihrerseits Forderungen eingebracht haben, stellen wir klar: Wir reden über eine angemessene Abgeltung eures Einsatzes – aber sicher nicht über Verschlechterungen in der Dienstordnung!

Wie geht es weiter?
Die zweite Verhandlungsrunde findet am 11. November 2026 statt. Dort werden wir unseren Gehaltsforderungen den nötigen Nachdruck verleihen.

Deine Mitgliedschaft entscheidet: Nur gemeinsam sind wir stark!
Gute Verhandlungsergebnisse fallen nicht vom Himmel – sie sind das Ergebnis gewerkschaftlicher Stärke. Die Arbeitgeberseite schaut ganz genau hin, wie viele Beschäftigte hinter unseren Forderungen stehen. Jedes einzelne Mitglied stärkt die Position unseres Verhandlungsteams und erhöht den Druck am Verhandlungstisch. Wenn du noch nicht dabei bist, ist jetzt der richtige Zeitpunkt: Komm einfach bei uns im BR-Büro vorbei und wir informieren dich über die vielen Vorteile einer Mitgliedschaft bei der Gewerkschaft! Nur mit einer starken Gemeinschaft können wir Reallohnverluste verhindern und Verschlechterungen abwehren.

Ein großes Danke an alle, die bereits dabei sind und uns den Rücken stärken.

Mit solidarischen Grüßen,
Euer Betriebsrat

Achtung: Auslagerung stoppen – Arbeitsplätze sichern!

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Der Verwaltungsrat hat beschlossen, das technische Facility Management für das Modulspital am Standort Lorenz Böhler (TZW Brigittenau) extern auszuschreiben – gegen den Willen der Arbeitnehmervertretung.

Wir befürchten, dass dies erst der Anfang weiterer Auslagerungen ist.

Wir sagen NEIN zur Auslagerung, weil sie:

  • Die Qualität der Dienstleistungen gefährdet.
  • Die Arbeitsplatzsicherheit massiv bedroht.
  • Das gesamte Arbeitsumfeld verschlechtert.

Unsere Forderung an die Selbstverwaltung und Generaldirektion:
Entscheidung überdenken und in das eigene Personal investieren, statt Aufgaben nach außen zu vergeben!

Jetzt unterschreiben: Die Unterstützungsliste liegt im BR-Büro bereit!

 

STOPP DEN PFLEGERAUB

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Was fordern wir und warum?
Im vergangenen Herbst hat die Salzburger Landesregierung rund 15.000 Pflege-
kräften einen Teil ihres Gehalts entzogen.
83.000 Menschen haben die Petition dagegen unterschrieben.
Am 25. November 2025 gingen 12.000 Menschen auf die Straße.
Die Landesregierung in Salzburg räumt mittlerweile selbst ein, dass ein Fehler
passiert ist. Korrigieren will sie ihn jedoch nicht. Deshalb braucht es jetzt ein
bundesweites Volksbegehren, das faire und verlässliche Rahmenbedingungen in
ganz Österreich garantiert.

Unsere Forderungen:
• Die Zweckwidmung des Pflegebonus
• Die Auszahlung und Finanzierung über 2028 hinaus
• Den Pflegebonus für alle Beschäftigten in Pflege- und Betreuungsberufen
Das Parlament als Bundesgesetzgeber soll eine klare und bundesweit verbindliche
Regelung schaffen. Dafür brauchen wir eure Hilfe.

Jetzt unterstützen!
Du kannst das Volksbegehren auf zwei Arten unterstützen:
Online mit ID Austria am Handy
ODER
Bei jeder Gemeinde in Österreich
(dazu brauchst du nur einen amtlichen Lichtbildausweis)

Mit deiner Hilfe erreichen wir die notwendigen 100.000 Unterschriften und setzen ein
starkes Zeichen für Pflege- und Betreuungsberufe sowie für ein zukunftsfähiges
Gesundheitssystem in Österreich.

stoppdenpflegeraub.info

Abschluss Kollektivertragsverhandlung Sozialversicherung 2026!

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Tarifabschluss 2026: Einigung für die Sozialversicherung steht fest!

In der fünften Verhandlungsrunde konnte kurz vor Weihnachten ein Ergebnis für den neuen Kollektivvertrag ab 2026 erzielt werden.

Die Gehälter steigen zum 1. Jänner 2026 um durchschnittlich rund 2 Prozent.

Die Gehaltsstaffelung im Überblick:

  • Einkommen bis 3.200 €: +1,50 % plus 40 € Fixbetrag.
  • Einkommen bis 5.500 €: +1,50 % plus 30 € Fixbetrag.
  • Einkommen über 5.500 €: +1,50 %.
  • Zulagen: Die Bemessungsgrundlagen werden um 1,97 % angehoben.

Wichtige Neuerungen im Rahmenrecht:

  • Kündigungsschutz: Für Neueintritte ab 2026 greift der erhöhte Kündigungsschutz erst nach 15 Jahren Betriebszugehörigkeit (bisher 10 Jahre).
  • Verfahren bei Dienstbeschreibungen: Bei längerer Abwesenheit nach einer negativen Bewertung kann diese nun durch ein externes Gutachten bestätigt werden, was zum Wegfall des Kündigungsschutzes führen kann.
  • Disziplinarmaßnahmen: Als neue Sanktion bei Dienstpflichtverletzungen kann der erhöhte Kündigungsschutz künftig befristet oder unbefristet aberkannt werden.

Pensionsanpassung zum 1. Jänner 2026:

Die Pensionen werden zum Jahresbeginn 2026 wie folgt angepasst:

  • Gesamtpension bis 2.500 €: Erhöhung um 1,5 %.
  • Gesamtpension über 2.500 €: Erhöhung um einen gesetzlich festgelegten Fixbetrag von 67,50 €.

Solidarität mit Salzburg: Der Pflegebonus wird gestrichen!

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Die Salzburger Landesregierung streicht den Pflege- und Betreuungsbonus. Pflegekräfte und Sozialbetreuer:innen verlieren dadurch fast 2.000 Euro Gehalt pro Jahr – eine in Österreich bisher einzigartige Sparmaßnahme.

Um Nachahmung zu verhindern und die Forderung des ÖGB „Kein Lohnraub durch die Hintertür!“ zu bekräftigen, müssen wir jetzt aktiv werden.

Jetzt Petition „Stopp den Pflegeraub!“ unterschreiben!

https://www.oegb.at/pflegeraub

 

„Pflegearbeit ist Schwerarbeit – endlich wird sie als solche anerkannt“

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Die Bundesregierung setzt eine wichtige gewerkschaftliche Forderung um und sorgt dafür, dass Pflegearbeit künftig bei der Schwerarbeitspension besser berücksichtigt wird. Pflegekräfte können nun bereits mit 60 Jahren in Pension gehen, wenn sie 45 Versicherungsjahre sowie mindestens 10 Jahre Schwerarbeit in den letzten 20 Jahren nachweisen können. Die neue Schwerarbeitsregelung gilt auch für Teilzeitstellen mit 50 Prozent der regulären Arbeitszeit.