Medienbericht

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noen.at, 04.11.2026:

AUVA zieht Reißleine: Ausschreibung für Weißer Hof-Verkauf wiederholt

Der Optimismus vom Anfang wich der Ernüchterung: Die Angebote für die Immobilie entsprachen nicht den Erwartungen.

Es war eine Schocknachricht im Jahr 2020: Die Pläne der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA), das Rehabilitationszentrum Weißer Hof aufzulassen und stattdessen den Standort Wien-Meidling auszubauen. Eine Petition zum Erhalt der Betten in Klosterneuburg, initiiert von ehemaligen Patientinnen und Patienten, blieb erfolglos.

Im Oktober 2022 präsentierten Land Niederösterreich, die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) und die AUVA eine Nachfolge-Lösung: Der Verkauf solle unter der Prämisse erfolgen, dass das Gebäude als Reha-Zentrum weitergeführt werde. Gemeinsam garantieren sie die Finanzierung für 150 Betten auf die nächsten Jahre.

Die Ausschreibung erfolgte schließlich Ende 2025 mit Abgabefrist Ende Jänner dieses Jahres, ein Gutachten schätzte den finanziellen Wert auf knapp 54 Millionen Euro. Im März 2026 sprach die AUVA von guter Resonanz samt Vor-Ort-Besichtigung sowie von mehreren Interessenten, nach Verhandlungen sollte der Zuschlag im letzten Quartal 2026 oder ersten Quartal 2027 erfolgen.

Neustart für Verkaufsprozess

Daraus wird wohl nichts. Auf NÖN-Anfrage bestätigt die AUVA, dass die Ausschreibung im September wiederholt wurde, Angebote konnten bis Anfang November eingereicht werden.

Die neuerliche Ausschreibung habe keine Auswirkungen auf den Zeitplan für die Inbetriebnahme des Rehabilitationszentrums Wien am Standort Meidling, so ein Sprecher. Nach derzeitigem Stand gehe die AUVA davon aus, dass das Veräußerungsverfahren rechtzeitig abgeschlossen werden kann. Unabhängig vom weiteren Verlauf des Verfahrens ist die Inbetriebnahme des neuen Rehabilitationszentrums Wien am Standort Meidling für Anfang 2028 vorgesehen.

Die AUVA wird nun die eingelangten Angebote sorgfältig prüfen und auf dieser Grundlage über die weiteren Schritte entscheiden. Ziel bleibe eine wirtschaftlich angemessene Verwertung der Liegenschaft. Über allfällige weitere Maßnahmen wird nach Abschluss der Angebotsprüfung entschieden.

NÖN Niederösterreichische Nachrichten

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NÖN Niederösterreichische Nachrichten, 04.11.2026 (S. 5)

Keine Reha, nur Schmerz

Wird der Weiße Hof nach der Absiedlung des Reha-Zentrums leer stehen? Noch geht die AUVA davon aus, dass ein Nachfolger im Zeitplan gefunden wird. Aber die Sorge ist nicht unberechtigt: Denn die erste Ausschreibung hat kein passendes Angebot hervorgebracht.

Im März sprach die AUVA noch von guter Resonanz, mehreren Interessenten und Vor-Ort-Besichtigungen. Der tatsächliche Zuschlag für die 54-Millionen-Euro-Liegenschaft blieb aber aus. Nun startet die Unfallversicherung einen zweiten Anlauf. Allerdings: Die Kriterien an den künftigen Betreiber sind inhaltlich unverändert geblieben.

Worauf basiert die Zuversicht der AUVA, bei gleichen Bedingungen nun ein passendes Angebot zu finden? Das bleibt offen. Für Klosterneuburg ist es Salz in einer ohnehin offenen Wunde. Denn die Hiobsbotschaft, dass das Reha-Zentrum abwandert, hat die Stadt tief getroffen. Dass die Veräußerung nicht wie geplant vorangeht, schmerzt da umso mehr.

📢 Aktuelle BR-Info: News zur Zusammenlegung von RM und RW

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
um die rechtlichen Rahmenbedingungen der Zusammenlegung zu klären, hat euer BR-Vorsitzteam (RW, RM und ZBR) einen Termin eingefordert.

Am Freitag, den 16. Oktober 2026, kam es daraufhin zu einer Besprechung mit Generaldirektor Mag. Bernart und Personaldirektor Herrn Wagner – tatkräftig unterstützt wurden wir von der GPA-Gewerkschaft.

Der respektvolle Austausch diente im Wesentlichen dazu, bereits vorliegende Informationen zu bekräftigen. Der Betriebsrat nutzte die erneute Runde, um seine Positionen unmissverständlich einzubringen. Seitens des Generaldirektors wurde dabei betont, wie wichtig ihm die kontinuierliche Einbindung des Betriebsrats im gesamten weiteren Prozess ist.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Lösungen zugesichert: Wir haben unsere Kernpunkte klar platziert. Die Generaldirektion hat Lösungen versprochen und räumte Unklarheiten aus.
  • Abfederung für Wien-Wechsel: Die Unterstützungsmaßnahmen für die betroffenen Kolleginnen und Kollegen aus dem RW befinden sich bereits in der Endabstimmung.
  • Volle Transparenz gefordert: Ein topmodernes Reha-Zentrum funktioniert nur mit einem qualifizierten und motivierten Team. Deshalb fordern wir als Betriebsrat und Gewerkschaft absolute Klarheit im gesamten Veränderungsprozess.

Unser Versprechen an euch:
Wir bleiben hartnäckig für euch dran, fordern alle Infos ein und setzen uns aktiv für eure Interessen ein. Sobald wir neue Details haben, erfahrt ihr es sofort.

Bei Fragen ist das gesamte BR-Team wie gewohnt für euch da!

Mit kollegialen Grüßen
Euer Betriebsrat