Die aktuellen Beiträge für 2015 kannst du/Sie hier nachlesen: SV-aktuell 2014-39 Neue Beträge
Kategoriearchiv: Gewerkschaft/Arbeiterkammer
Arbeiterkammer/Nö bekennt sich zum Standort Weißer Hof!
Das wurde in der vom 10. – 11. November abgehaltenen AK/Nö Vollversammlung in Stockerau deutlich. Aus dem seitens der AUVA BetriebsrätInnen erarbeiteten ZBR Positionspapier zur Beitragssenkung und zur Zukunft der Eigenen Einrichtungen der AUVA wurden gleich 2 Anträge an die AK/Nö Vollversammlung formuliert. Dabei geht es einerseits nicht nur um das Bekenntnis der Arbeiterkammer zur Beibehaltung und Ausbau von Unfallheilbehandlung und Rehabilitation innerhalb der AUVA, sondern auch ganz konkret um den Erhalt des Standortes Weißer Hof!
In einem weiteren Antrag wurden die finanzielle Sicherstellung der AUVA und der gleichzeitige Ausbau der Prävention von arbeits- und berufsbedingten Erkrankungen gefordert. Nach ausführlicher Diskussion wurden beide Anträge – wie zuvor auch schon im Zentralbetriebsrat – über alle Fraktionen hinweg einstimmig beschlossen.
AK/Nö Präsident Markus Wieser
Niemand geringerer als AK/Nö Präsident Markus Wieser persönlich stellte sich in Folge einer Aussprache mit den beiden Weißen Hofer Kammervorständen Michaela Gratzer und Reinhard Niedermaier und ZBRV Wolfgang Gratzer, vollinhaltlich hinter das ZBR-Positionspapier „Zukunft von Unfallheilbehandlung und Rehabilitation“ und betonte die ideale Lage des RZ Weißer Hof in Grünruhelage und dennoch in unmittelbarer Nähe zum Ballungsraum Wien.
Die Anträge, die österreichweit von AUVA ZentralbetriebsrätInnen in nahezu allen Länderkammern eingebracht worden sind, wurden zwischenzeitlich auch von den AK Vollversammlungen Steiermark, Salzburg, Oberösterreich und Kärnten beschlossen und sollen nach Beschlussfassungen von weiteren Ländern der Bundesarbeiterkammer und in weiterer Folge dem Bundesministerium für Gesundheit vorgelegt werden.
In einer ersten Stellungnahme sieht sich ZBRV Wolfgang Gratzer in den Forderungen des ZBR gestärkt und betont, dass man seitens der Belegschaftsvertretung mit allen zur Verfügung stehenden gewerkschaftlichen Mitteln zur Durchsetzung dieser Positionen vorbereitet sei.
Ein weiterer Schwerpunkt der Kammervollversammlung in Stockerau war die Unterstützung zur Umsetzung des ÖGB Modells zur Lohnsteuersenkung. Darüber hinaus beschäftigte sich das ArbeitnehmerInnenparlament u.a. mit dem AK Budget 2015 und konkreten Forderungen zur Bildungspolitik.
Zum Nachlesen hier die beiden Anträge AK_Weißer Hof und AK_Sozialversicherung, aber auch alle weiteren 63 Anträge / Resolutionen sowie das ZBR Positionspapier „Die Zukunft von Unfallheilbehandlung und Rehabilitation“, können sehr gerne im BR-Ang Büro angefordert werden bzw.
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Lohnsteuer runter: Offizielles Endergebnis
Liebe Unterstützerin! Lieber Unterstützer!
Im ÖGB-Bundesvorstand wurde am 30. Oktober das offizielle Endergebnis unserer Unterschriftenaktion „Lohnsteuer runter!“ präsentiert: 882.184 Menschen unterstützen unsere Forderung nach einer spürbaren Lohnsteuerentlastung. Unser allergrößter Dank an all jene, die unterschrieben haben.
Unseren großen Erfolg versuchen nun einige politische Gruppierungen für ihre Interessen zu vereinnahmen und die Bereitschaft der Bundesregierung zu einer Steuerreform auszunutzen. Statt einer Lohnsteuersenkung für ArbeitnehmerInnen und PensionistInnen wollen sie Einzelinteressen bedienen und etwa weitere Steuerbegünstigungen für Unternehmer einführen. Außerdem erteilen wir Vorschlägen, mit denen ArbeitnehmerInnen erst recht wieder belastet werden, eine klare Absage. Auch die Steuerbegünstigung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie für Zulagen, Zuschläge etc. muss unverändert bleiben.
Der ÖGB-Bundesvorstand fordert daher mit seiner heute beschlossenen Resolution die Regierung auf, das ÖGB/AK-Modell so rasch wie möglich umzusetzen. Die Menschen in unserem Land müssen spürbar von niedrigeren Steuern auf Arbeit profitieren. Die Steuerreform muss dabei so gestaltet werden, dass die ArbeitnehmerInnen sich die Lohnsteuersenkung nicht indirekt selbst bezahlen.
Die Resolution im Wortlaut gibt es in Kürze unter: www.oegb.at
Jetzt liegt’s an der Regierung!
Mitte November 2014 werden wir der Regierung die Unterschriften überreichen. Mit einer klaren Botschaft. Die Verhandlungen zu einer Lohnsteuerreform können nur ein Ergebnis haben: Eine spürbare und nachhaltige Lohnsteuerentlastung für ArbeitnehmerInnen und PensionistInnen. Wir bleiben dran und machen weiter Druck. Unsere Kampagne endet dann, wenn die ArbeitnehmerInnen und PensionistInnen netto endlich mehr Geld haben.
Mit gewerkschaftlichen Grüßen Erich Foglar Präsident des ÖGB
P.S.: Informationen zum ÖGB/AK-Modell unter www.lohnsteuer-runter.at
Lohnsteuer-Reform ist finanzierbar!
AK/ÖGB-Entlastungsmodell für Arbeitnehmer/-innen und Pensionisten/-innen
- Das AK/ÖGB-Modell soll eine spürbare Entlastung für alle Menschen bringen, besonders für jene, die Lohn- oder Einkommensteuer zahlen.
- Das AK/ÖGB-Modell ist fair und gerecht. Es gibt keine Verlierer/-innen!
- Auch diejenigen, die so wenig verdienen, dass sie keine Lohnsteuer zahlen, sollen durch die Lohnsteuersenkung entlastet werden. Sie bekommen in Form der erhöhten Negativsteuer eine größere Gutschrift beim Finanzamt. Erstmals bekommen die Negativsteuer auch Pensionistinnen und Pensionisten als Ausgleich für die Teuerung.
- Diese Lohnsteuersenkung ist auch wirtschaftlich sinnvoll: Den Menschen bleibt mehr Geld im Börsel. Gerade die Erhöhungen kleinerer Einkommen fließen zum größten Teil direkt in den Konsum. Das stärkt die Kaufkraft, kurbelt die Wirtschaft an, stützt die Konjunktur und schafft Arbeitsplätze.
- Das Modell sieht wirksame Maßnahmen gegen die kalte Progression vor.
Warum AK und ÖGB eine Senkung der Lohnsteuer fordern Steuern sind nicht etwas, was jemandem einfach weggenommen wird. Die Menschen bekommen für ihre Steuern etwas zurück: Schulen und Straßen, Kindergärten und Krankenhäuser, sozialen Wohnbau, öffentliche Verkehrsmittel und vieles mehr. Das alles wird durch Steuern finanziert, und das trägt wesentlich zur Umverteilung bei. Ein hohes Steueraufkommen ist wichtig und notwendig, damit Sozialleistungen nicht gekürzt werden, sondern weiter ausgebaut werden können. Als Interessenvertretung der ArbeitnehmerInnen geht es uns aber darum, wer wie viel Steuern aufbringen muss, also um eine gerechte Verteilung der Steuern. Die Steuerbelastung für die Arbeitnehmer/innen in Österreich ist viel zu hoch Das spüren nicht nur sie selbst, das sagen auch EU-Kommission und OECD. In Österreich zahlen die ArbeitnehmerInnen am allermeisten Steuern. Europaweit liegt Österreich weit über dem EU-Durchschnitt und zählt zu den Ländern mit der höchsten Steuerbelastung auf Arbeit.
ÖGB/AK-Steuermodell: Weit über 6.000 bei BetriebsrätInnenkonferenz

Im Rahmen einer großen Konferenz im Wiener Austria Center wurde am Donnerstag, den 18. September das ÖGB/AK-Modell zur Lohnsteuersenkung den BetriebsrätInnen vorgestellt. Weit mehr als die erwarteten 5.000 VertreterInnen der ArbeitnehmerInnen waren gekommen, um gemeinsam mit der AK- und ÖGB-Spitze Österreichs für die notwendige Steuerreform mobil zu machen.
Die Botschaft lautet: eine gerechte Steuerreform, allen voran eine Senkung der Lohnsteuer, muss her.
„Den ArbeitnehmerInnen muss netto mehr Geld übrig bleiben. Damit steigt ihre Kaufkraft, was auch für notwendige Impulse für die Wirtschaft sorgt“, so AKNÖ-Präsident Markus Wieser
Willst du wissen, was dir aufgrund dieses Modells Netto mehr im Börsl bleiben würde? Hier geht’s zum Online- Rechner
In diesem Zusammenhang bedanke ich mich recht herzlich bei allen Kolleginnen, die das ÖGB/AK-Modell in Form von Unterschriften bereits unterstützt haben – Österreichweit liegen übrigens schon mehr als 700.000 Unterschriften vor!
Weitere Unterstützungsunterschriften sind unter www.lohnsteuer-runter.at möglich.
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„Initiative Kinderreha“ erfreut über Finanzzusage
Zwtl.: „Wir haben lange dafür gekämpft, die Kinder brauchen Reha.“
„Wir sind stolz darauf, dass unsere harte Arbeit nun Früchte trägt“, erklärt am Montag Markus Wieser, Obmann der Initiative Kinderreha. „Ein langjähriger harter Kampf hat sich damit für die Kinder und Eltern gelohnt. Ich danke allen für ihren Einsatz.“ Er reagiert damit auf die Einigung der Krankenversicherungsträger und Bundesländer über die Finanzierung der Kinder- und Jugendrehabilitationen.
Hier weiterlesen: Kinderreha
Schulrecht: Neue Regeln bei Einsprüchen
Ab 1. August ändern sich Fristen, Abläufe und Ansprechpartner
Eltern haben in verschiedenen schulrechtlichen Angelegenheiten die Möglichkeit, Einspruch zu erheben. So zum Beispiel wenn ihr Kind ungerecht benotet wird und die Klasse wiederholen soll („Sitzen bleiben“).
Mit 1. August 2014 ändern sich dabei die bisher gültigen Modalitäten. „Nicht nur die Fristen, auch die ‚Ansprechpartner‘, also die zuständigen Behörden, haben sich geändert. Wichtig ist, dass die Beschwerde fristgerecht eingereicht und den neuen Bedingungen und Formalerfordernissen angepasst wird“, sagt AKNÖ-Bildungsreferent Stefan Schober.
Um Licht ins bürokratische Dunkel zu bringen, gibt es auf der Website der AKNÖ ein Informationsblatt, das die einzelnen Schritte am Beispiel eines Einspruchs gegen das „Sitzen bleiben“ genau erklärt. Für weitere Details und genauere rechtliche Beratung ist es ratsam, sich im Fall der Fälle direkt beim Landesschulrat zu informieren.
Mehr Infos unter: noe.arbeiterkammer.at/presse
Rückfragehinweis
AKNÖ-Bildungsreferat
Stefan Schober
05 7171-1884
Lohnsteuer runter!
Die Gewerkschaften verhandeln jährlich gute Lohn- und Gehaltserhöhungen. Weil Löhne und Gehälter aber immer stärker besteuert werden, kommen die Erhöhungen bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern immer weniger an. Unter dem Titel „Lohnsteuer runter! Damit netto mehr Geld bleibt“ hat der ÖGB heute eine Kampagne präsentiert, um für eine Entlastung der kleinen und mittleren Einkommen zu mobilisieren.
Jetzt mitmachen unter http://www.lohnsteuer-runter.at/
AKNÖ zu Pensionskonto: Erstgutschrift ist nur eine Momentaufnahme
„Es besteht kein Grund zur Panik, wenn die Konto-Erstgutschrift der Pensionsversicherungsanstalt auf den ersten Blick mager ausfällt“, sagt AKNÖ-Experte Mag. Johannes Denk. Der ausgewiesene Betrag gibt an, welche Pension der oder die Versicherte bei Pensionsantritt zum Regelpensionsalter bekommt, wenn keine weiteren Pensionszeiten erworben werden. Je jünger der oder die Versicherte ist, desto geringer ist die Aussagekraft der Konto-Erstgutschrift.
Die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) hat Anfang Juni mit dem Versand der Konto-Erstgutschriften begonnen. Dabei ist zu beachten: Bei den darin angeführten Beträgen handelt es sich nur um eine Momentaufnahme. Die tatsächlich zu erwartende Pension wird in der Regel höher sein. Je weiter der oder die Versicherte noch vom Pensionsantrittsalter entfernt ist, desto mehr wird die zu erwartende Pension noch anwachsen.
Ab Zustellung der Konto-Erstgutschrift können die Versicherten ihr Pensionskonto und ihr persönliches Berechnungsergebnis mit Handysignatur oder Bürgerkarte bzw. über Finanzonline einsehen. Mit dem Pensionsrechner der Arbeiterkammer können Versicherte außerdem die künftige Pension abhängig von der zu erwarteten Einkommensentwicklung annäherungsweise berechnen. Dieser Rechner ist zu finden unter:
http://pensionsrechner.arbeiterkammer.at.
Vorsicht bei der Zusatzvorsorge
Die Niederösterreichische Arbeiterkammer rät ihren Mitgliedern, sich von einer möglicherweise gering erscheinenden Konto-Erstgutschrift nicht in Panik versetzen lassen. Insbesondere vor Abschluss einer privaten Zusatzvorsorge ist es sinnvoll, sich genau zu informieren und gegebenenfalls eine Beratung bei der Konsumentenschutzabteilung der AKNÖ in Anspruch zu nehmen.
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Dr. Gerhard Zahler-Treiber
Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
Kammer für Arbeiter und Angestellte für Niederösterreich Windmühlgasse 28, A-1060 Wien
Tel.: +43 1 58883-1248, Fax: +43 1 58883-1222
Mobil: +43 664 3185437
E-Mail: gerhard.zahler-treiber@aknoe.at
Internet: http://noe.arbeiterkammer.at
AK / Nö Wahlen – FSG kann klare absolute Mehrheit halten
Seit Montag am späten Abend steht das voraussichtliche Endergebnis fest: die Fraktion sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) hat zwar 1,4% und somit 2 Mandate verloren, kann aber mit 59,1 % klar ihre absolute Mehrheit im ArbeitnehmerInnenparlament behaupten. Weit abgeschlagen die Christgewerkschafter, die mit einem Minus von 0,4 % und insgesamt 23,1 % auf Platz 2 landen. Leicht zulegen können die freiheitlichen Arbeitnehmer, bleiben aber weiter unter der 10% Marke. Mit einem Zugewinn von immerhin 1% erreichen die grünen Gewerkschafter 3,1% und landen auf Platz 4. Geringe Mandatsverschiebungen könnte es noch nach Auszählen der Wahlkarten geben, das endgültige Endergebnis wird für Freitag erwartet. Einziger Wermutstropfen für AK/Nö Präsident Markus Wieser, der erstmals eine AK Wahl schlug, ist die Tatsache, dass die Wahlbeteiligung um satte 8 % zurückging und nur noch mehr bei knapp 40% liegt.
Ganz anders das Ergebnis am Weißen Hof. Selbst ohne Wahlkartenwähler konnte bei uns eine Wahlbeteiligung von 78,6 % erreicht werden! Davon erreichte die FSG 81,6% und konnte somit sogar noch leicht zulegen. Mit 7% der Weißen Hofer Stimmen verteidigt die AUGE ihren 2. Platz am Hof und kann die FCG, die 6,4% an Stimmen erreichte weiter hinter sich lassen. Alle anderen Listen erhalten am RW entweder gar keine Stimme oder bleiben klar unter der 3% Marke.
Unsere beiden Kammerräte BRV Michaela Gratzer und BRV Reinhard Niedermaier wurden mit dem vorliegenden Ergebnis eindrucksvoll in ihren Funktionen bestätigt und werden die Hofinteressen auch weiter in der Nö Kammervollversammlung vertreten. Wir bedanken uns bei allen KollegInnen und Kollegen, die von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben, bei jenen KollegInnen, die unsere beiden KandidatInnen unterstützt haben, ganz besonders.
Bericht von ZBRV Wolfgang Gratzer
Zum Detailergebnis RW: AK Wahlergebnis_2014_RW
Zum Detailergebnis NÖ: AK Wahlergebnis_2014





