Gesundheitsministerium, Sozialversicherung, Ländervertreter sowie Ärzte- und Apothekerkammer haben laut Aussendung des Hauptverbands der österr. SV den offiziellen Startschuss für das Projekt e-Medikation gegeben.
e-Medikation heißt: Vom Arzt verordnete oder vom Apotheker rezeptfrei erhältliche Medikamente werden elektronisch erfasst. Damit können Wechselwirkungen leichter überprüft und bereits bei der Verordnung berücksichtigt werden. Zudem werden Mehrfachverordnungen vermieden, die in manchen Fällen eine gesundheitliche Gefahr für die Patientinnen und Patienten darstellen können. Gerade ältere und chronisch kranke Menschen nehmen oft viele verschiedene Arzneimittel ein, die von verschiedenen Ärzten verordnet werden. Oft werden zusätzlich noch rezeptfreie Arzneimittel in der Apotheke besorgt. Aber auch junge Menschen oder sogar Kinder können von unerwünschten Wechselwirkungen betroffen sein: Egal, ob Antibabypille, Antibiotika, Hustensaft, Schmerz- oder Erkältungsmittel – jeder nimmt zumindest ab und zu Arzneimittel ein. e-Medikation ist daher auch für Menschen sinnvoll, die sich zwischendurch in der Apotheke schnell etwas gegen eine Erkältung besorgen.






