Bei steigenden Temperaturen wird der AK-Arbeitnehmerschutz mit Anfragen konfrontiert, ob man jenseits von 30 Grad „hitzefrei“ bekommt. Aber auch 35 „Krügerl“ im Schatten begründen keine Hitzeferien für ArbeitnehmerInnen.
Archiv der Kategorie: Gewerkschaft/Arbeiterkammer
Aktualisierte Dienstordnungen A und B online
Die GPA-djp stellt für ihre Mitglieder auch heuer wieder die aktuellste Ausgabe der DO.A bzw. DO.B als pdf-Versionen online auf der GPA-djp-Plattform zur Verfügung:
http://www.gpa-djp.at/servlet/ContentServer?pagename=GPA/Page/Index&n=GPA_2.2.q
Mit dieser Vorgehensweise kann wieder eine massive Reduktion der Druckkosten erreicht werden und diese Mittel stehen im Rahmen des Wirtschaftsbereiches für andere gewerkschaftliche Aktivitäten zur Verfügung.
46 Mio € erkämpfte die GPA-djp 2011 für ihre Mitglieder!
Arbeitszeit und Einstufungen als Hauptproblemfelder
Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) erkämpfte im Jahr 2011 im Rahmen ihrer Rechtsschutztätigkeit in fast 800 Fällen 46 Mio. Euro für ihre Mitglieder.
Der aktive Rechtsschutz der GPA-djp beinhaltet beispielsweise Interventionen im Betrieb, den Abschluss von Sozialplänen, Vertretung vor dem Arbeits- und Sozialgericht sowie die Unterstützung in Exekutions- und Insolvenzverfahren.
Wege der Frauen durchs Rathaus
Historisches und Aktuelles zum Wiener Rathaus wird auf den „Wegen der Frauen durchs Rathaus“ mit Informationen zur Politik von und für Frauen verknüpft. Die Führung beleuchtet, wie und wo Frauen Politik machen, was sich getan und verändert hat, was heute für und durch Frauen in Wien geschieht.
1913 kam es zu einer Massenversammlung von Frauen in der Volkshalle des Rathauses, die das Wahlrecht, bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen forderten: Seither hat sich frauenpolitisch in Wien viel verändert. Frauen zogen als Politikerinnen und Mitarbeiterinnen ins Rathaus ein, Abteilungen und Projektstellen wurden eingerichtet, autonome Frauengruppen meldeten sich politisch zu Wort.
Termin:
Dienstag, 6.März 2012, 16:30-17:45 Uhr
Treffpunkt:
Stadtinformationszentrum im Rathaus, Eingang Friedrich-Schmidt-Platz 1
1010 Wien
Kosten: Eintritt frei!
Ein Angebot der Frauenabteilung der Stadt Wien (MA 57)
Dienstverhinderung bei Schneechaos
Die AK informiert:
Wenn Sie auf Grund von Schnee-verwehungen bzw. Schneechaos nicht pünktlich oder gar nicht zur Arbeit kommen können, so liegt ein sogenannter „Dienstverhinderungsgrund“ vor, der das zu spät Kommen bzw. Fernbleiben rechtfertigt. Jedoch nur dann, wenn Sie alles Ihnen Zumutbare unternommen haben, um trotz Schneeverwehungen/Schneechaos pünktlich bzw. überhaupt zur Arbeit zu kommen.
Was müssen Sie tun?
Sie sind dazu verpflichtet, alle Ihnen zumutbaren Vorkehrungen zu treffen (zB früher aufbrechen, eigener PKW anstatt öffentlicher Verkehrsmittel,…), um trotz der ungünstigen Schneeverhältnisse (pünktlich) zur Arbeit zu erscheinen!
Hier weiterlesen „Dienstverhinderung bei Schneechaos“
Die 10 besten Steuertipps für ArbeitnehmerInnen
Arbeit ist in Österreich noch immer viel zu hoch und Vermögen zu niedrig besteuert. Doch viele ArbeitnehmerInnen haben gute Chancen, Geld vom Finanzamt zurückzubekommen – etwa, weil sie zu wenig verdient haben, um überhaupt Lohnsteuer zu zahlen. Das betrifft zum Beispiel WiedereinsteigerInnen in den Job, Lehrlinge oder auch FerialjobberInnen.
Geld retour gibt es außerdem, wenn man sich beruflich weiterbildet, Ausgaben zur Wohnraumschaffung hatte oder Kinderbetreuung finanzieren musste. Aber auch Kleinverdiener, die gar keine Steuer gezahlt haben, erhalten Geld zurück.
Machen Sie daher Ihre ArbeitnehmerInnenverlagung und holen Sie sich Geld vom Finanzamt zurück. Die folgenden 10 Tipps zeigen, wo ArbeitnehmerInnen Steuer sparen können.
Für Tipps der Arbeiterkammer hier klicken
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Pendlerpauschale
Übrigens, der Gewerkschaftsbeitrag muss bei der Arbeitnehmerveranlagung nicht extra angeführt werden, wenn er mittels Gehaltsabzug bezahlt wird, – die Steuerbegünstigung erfolgt bei Gehaltsabzug sofort.
ÖBB Lehrlingsaufnahme / Lehrbeginn Sept. 2012
im Anschluss eine Information der Gewerkschaft vida![]()
Liebe Kollegin, lieber Kollege,
die österreichischen Bundesbahnen starten wieder ihre Lehrlingsaufnahme für den Lehrbeginn September 2012. Es werden 500 Lehrlinge in den unterschiedlichsten Lehrberufen aufgenommen. Mit insgesamt 1.900 Lehrlingen sind die ÖBB größter Ausbildner bei technischen Lehrberufen, österreichweit ist die Bahn der zweitgrößte Ausbildungsbetrieb. Die ÖBB bilden junge Menschen in 22 Lehrberufen aus. Auch der Anteil an jungen Frauen steigt kontinuierlich, bereits 345 junge Mitarbeiterinnen, rund 19 Prozent, machen derzeit ihre Berufsausbildung bei den ÖBB.
Die Bahn ist nicht nur einer der größten Ausbildner, sondern auch einer der Besten. 95 Prozent der Jugendlichen bestehen ihre Lehrabschlussprüfung beim ersten Antreten, davon 48 Prozent mit ausgezeichnetem oder gutem Erfolg. Die ÖBB tragen das offizielle Gütesiegel als „Staatlich ausgezeichneter Lehrbetrieb“ und können dank Unterstützung durch das Verkehrsministerium mehr junge Menschen ausbilden, als es für betriebliche Zwecke notwendig ist. Zwischen 60 und 70 Prozent der Jugendlichen, die ihre Lehre bei den ÖBB abschließen, bleiben im Unternehmen.
Da es in den letzten fünf Jahren verschiedene Aufnahmebedingungen von Seiten der ÖBB gab, möchte ich diese hier noch einmal anführen, damit es zu keinen Missverständnissen kommt.
Für die im Anhang angeführten Lehrberufe sind folgende Aufnahmebedingungen zu erfüllen:
Positiv abgeschlossene Pflichtschule (Hauptschule – in der 3. Leistungsgruppe mindestens
- die Note „Befriedigend“ im Gegenstand Deutsch und „Gut“ im Gegenstand Mathematik)
- Gute Kenntnisse der deutschen Sprache
- Erfüllung der 9-jährigen Schulpflicht
- Einwandfreies Vorleben
- Berufseignung aufgrund eines „berufspsychologischen Eignungstestes“ (wird von der ÖBB veranlasst)
- Absolvierung eines Vorstellungsgespräches in den ÖBB Lehrwerkstätten
- Absolvierung einer eventuellen berufsmedizinischen Testung (wird von der ÖBB veranlasst)
Alle Originalanmeldungen bitte direkt an das Unternehmen ÖBB senden.
Ende der Bewerbungsfrist: 29. Februar 2012 !
Gerne könnt ihr mir im Wege des Landessekretariates der vida NÖ eine Kopie zukommen lassen:
niederoesterreich@vida.at
Horst Pammer
Landesvorsitzender Niederösterreich
Gewerkschaftsplatz 1, 3100 St. Pölten
ÖGB ZVR-Nummer: 576439352Tel.: +43 2742 311941
Handy.: +43 664 6145793
Fax: +43 1 53444 102 903
e-mail: horst.pammer@vida.at
http://www.vida.at/
Sozialrechtliche Werte 2012
Mit 01. Jänner 2012 haben sich wieder eine Reihe von Beträgen geändert. Die Arbeiterkammer OÖ. hat eine schöne Übersicht über die aktuellen sozialrechtlichen Werte zusammengestellt, die wir gerne auch hier veröffentlichen.
Darin geht’s u. a. um die Familienbeihilfe, Kinderbetreuungsgeld, geringfügige Beschäftigung, Arbeitslosengeld, Weiterbildungsgeld, Selbstbehalte in der Krankenversicherung, etc….
Bei Interesse bitte hier klicken: Sozialrechtliche Werte 2012
Dieser Artikel stammt vom BLOG des UKH Linz
Auch das Christkind kann nicht alles wissen…
…einen roten Pulli oder doch den Nietengürtel? Wer schon beim Geschenkeinkauf für Weihnachten unschlüssig ist, sollte vielleicht eher zu Gutscheinen greifen. „Aber Achtung, bei Umtausch, Gutscheinen oder Einkaufen im Netz lauern Fallen“, sagt Gabriele Zgubic, Leiterin der AK Konsumentenpolitik. Damit es zu keinen unliebsamen Überraschungen unter dem Christbaum kommt, gibt die AK Weihnachtsshoppern Tipps.
Kein gesetzliches Umtauschrecht
Beim Umtausch gilt: Es gibt kein gesetzliches Umtauschrecht. Der Konsument muss den Umtausch vorab ausdrücklich vereinbaren. Ist der Händler von sich aus dazu bereit, ist das Recht auf den Umtausch auf der Rechnung vermerkt. Umtauschen heißt eine andere Ware aussuchen – Bargeld gibt es meistens nicht zurück. Wer nicht gleich etwas Passendes findet, erhält einen Gutschein.
Kein Bargeld für Gutscheine
Für Gutscheine gibt es kein Bargeld. Mit Gutscheinen können Sie Waren aus dem aktuellen Angebot kaufen. Ist der Gutschein mehr wert, als das Produkt kostet, gibt’s für den Rest meistens einen neuen. Geht eine Firma pleite, kann der Gutschein wertlos werden. Gutscheine gelten 30 Jahre lang – außer sie sind zeitlich befristet.
Ware kaputt? Gewährleistungsanspruch für 2 Jahre
Die neue Kamera ist kaputt? Konsumenten haben einen gesetzlichen Gewährleistungsanspruch bis zwei Jahren nach dem Kauf. Der Händler muss defekte Waren kostenlos reparieren oder austauschen, letztlich den Preis mindern oder das Geld zurückgeben. Heben Sie immer die Rechnung auf. Sie können problemlos beweisen, wann und wo Sie die Ware gekauft haben.
Tipps für’s Online-Shopping
Geschenke per Mausklick sind beliebt. Bestellen Sie das erste Mal bei einem Ihnen unbekannten Händler, schauen Sie genau auf die Geschäftsbedingungen und Firmenangaben wie Name, Adresse, Mail, Telefonnummer. Auch ein Blick auf Versandspesen und das Rücktrittsrecht kann nicht schaden. Bei Online-Käufen gibt es ein Rücktrittsrecht bis zu sieben Werktage (Samstag nicht mitgezählt) ab Erhalt der Ware. Es gibt Ausnahmen – etwa bei entsiegelten CDs und DVDs oder bei Tickets gibt es kein Rücktrittsrecht. Werden Konsumenten über das Rücktrittsrecht nicht ordentlich informiert, verlängert sich die Frist auf bis zu drei Monate.
Teurer Ratenkauf
Gerade rund um Weihnachten wird gerne mit Ratenkauf geworben: „Heute kaufen, später zahlen.“ Aber Vorsicht! Ratenkäufe zählen zu den teuersten Krediten. Die effektiven Jahreszinssätze – inklusive aller Kosten – machen bis zu 20 Prozent aus. Prüfen Sie, ob Sie sich die Rate wirklich leisten können. Vergleichen Sie andere Finanzierungen, wenn Sie eine Anschaffung unbedingt brauchen. Wichtig ist, immer nach dem zu zahlenden Gesamtbetrag zu fragen. Wer eine Rate nicht pünktlich zahlen kann, muss mit saftigen Verzugszinsen und Mahnspesen rechnen.
Pflegegeldbegutachtung
Im Anschluss eine Aussendung der AK/NÖ
Liebe KollegInnen!
Ab 1.1.2012 werden Pflegefachkräfte bei der Pflegegeld-Begutachtung eingebunden. Alle Details dazu (inkl. des korrekten Ablaufes einer „Bewerbung“ für diese Tätigkeit) findet ihr in beigeschlossenem Artikel aus der Österreichischen Zeitschrift für Pflegerecht.
Mit kollegialen Grüßen
Christian Haberle
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Dr. Christian Haberle MBA, MPH
Abteilung Gesundheitswesen
Kammer für Arbeiter und Angestellte für Niederösterreich
Windmühlgasse 28; 1060 Wien
Tel.: 05 7171 DW 1276
Fax: 05 7171 DW 101276
e-mail: gesundheitswesen@aknoe.at
Internet: noe.arbeiterkammer.at/gesund






