Archiv des Autors: Andreas Kirner

Das internationale Hilfezeichen

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Allgemeines veröffentlicht.

Verwenden Sie dieses Handzeichen, wenn Sie sich in einer gefährlichen Situation befinden und diskret um Hilfe von Mitmenschen bitten möchten, ohne den Täter zu alarmieren.

Das „Signal for Help“ (Hilfszeichen) wurde während der COVID-19-Pandemie eingeführt, als Kontakte eingeschränkt waren. Es diente als stille Geste zur Kommunikation bei häuslicher Gewalt und wurde am 14. April 2020 von der Canadian Women’s Foundation bekannt gegeben, war aber für jede Art von Gewalt gedacht. Die Geste verbreitete sich schnell weltweit über Medien.

So wird das Handzeichen gemacht:

  • Die Handinnenfläche zeigen.
  • Den Daumen in die Handfläche legen (die anderen Finger bleiben gestreckt).
  • Die vier Finger über den Daumen legen, sodass eine Faust entsteht.

Hilfe bei sexuellen Übergriffen in Lokalen („Ist Luisa hier?“)

Eine weitere Initiative bietet Frauen und Mädchen Schutz in Lokalen. Mit der Code-Frage „Ist Luisa hier?“ an das Personal wird die betroffene Person diskret in einen sicheren Raum gebracht. Das Personal klärt dann die Situation ab und organisiert je nach Bedarf Hilfe, wie das Verweisen des Störenfrieds, ein Taxi oder das Verständigen der Polizei.

Wichtig: Wenn Sie Zeuge einer Straftat werden oder selbst Opfer sind, rufen Sie unverzüglich den Polizei-Notruf 133.

https://stopp-gewalt.at

 

Solidarität mit Salzburg: Der Pflegebonus wird gestrichen!

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Allgemeines, Gewerkschaft/Arbeiterkammer veröffentlicht.

Die Salzburger Landesregierung streicht den Pflege- und Betreuungsbonus. Pflegekräfte und Sozialbetreuer:innen verlieren dadurch fast 2.000 Euro Gehalt pro Jahr – eine in Österreich bisher einzigartige Sparmaßnahme.

Um Nachahmung zu verhindern und die Forderung des ÖGB „Kein Lohnraub durch die Hintertür!“ zu bekräftigen, müssen wir jetzt aktiv werden.

Jetzt Petition „Stopp den Pflegeraub!“ unterschreiben!

https://www.oegb.at/pflegeraub

 

BÖHLER insgeheim degradiert

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Artikel aus der Kronenzeitung 08.11.2025:

Kein Schockraum, weniger Betten – die AUVA will an der Stadt vorbei das Böhler-Spital in die Bedeutungslosigkeit schrumpfen

An bisherige Versprechen zur Klinik fühlt sich die AUVA nicht mehr gebunden.

Per unauffälliger „Festlegung der medizinischen Ausrichtung“ des künftigen Böhler-Spitals ließ die AUVA – wohl nicht zufällig im anbrechenden Wochenende versteckt – eine Bombe platzen: Man wolle den „Schwerpunkt“ dort auf geplante Operationen, Tagesklinik-Betrieb und bloß orthopädische Notfälle legen: „Eine Schockraum- bzw. Polytrauma-Versorgung ist am Standort Brigittenau nicht vorgesehen.“

Zugleich soll das Spital viel kleiner ausfallen als versprochen: 56 statt 80 Normalstationsbetten, nur noch vier Intensivbetten und nur drei OP-Säle. Im Böhler sieht man eine Degradierung zum „Bezirksspital“ und eine Racheaktion an den bekannt unbequemen „Böhlerianern“.

Von Einvernehmen mit der Stadt weiß das Rathaus nichts. Die Degradierung des Spitals wurde im AUVA-Verwaltungsrat diese Woche nicht als Beschluss vorgelegt, sondern nur als „Bericht“: Bei einem Beschluss hätte angeführt werden müssen, welche anderen Beschlüsse so ungültig werden – in dem Fall so ziemlich alle bisherigen Garantien zum Böhler-Spital.

Die AUVA gibt vor, dass all das im Einvernehmen mit der Stadt geschehe. Im Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) ist man von solchen Aussagen „überrascht“: Die AUVA habe mit niemandem geredet. Man gehe weiterhin davon aus, „dass die Notfallversorgung im Böhler-Spital in vollem Umfang unverändert erhalten bleibt“ und sei „gespannt, wann die AUVA die Pläne mit uns besprechen wird.“